Partner
Das Konsortium besteht aus sechs Partnern aus vier Ländern (Finnland, Deutschland, Österreich und Ungarn), davon zwei Forschungseinrichtungen (AIT, BME), zwei KMU´s (Sensocube, Exrei) und zwei Endanwender (YRJÖ, Weser).
Das AIT Austrian Institute of Technology (http://www.ait.ac.at) – ist Österreichs größte auftragsbezogene, gemeinnützige Forschungseinrichtung, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach österreichischem Recht (50,46% der Anteile hält die Republik Österreich). Das Department „Safety and Security“ hat das Ziel, fundamentale Beiträge auf dem Gebiet der ICT-Technologien zu leisten, wobei mehr als 150 Wissenschaftler daran beteiligt sind. Es ist eine High-Tech-Einrichtung für angewandte Forschung, Design, Entwicklung, Erprobung und Umsetzung von führenden innovativen ICT-Lösungen in ausgewählten Marktsegmenten in Zusammenarbeit mit Industrie-, Hochschul- und anderen Forschungspartnern. Die Fachgebiete sind Neuroinformatics, Computer Vision, Gesundheitswesen / e-Health, Risikomanagement / e-Environment, Video- / Bildverarbeitung für hochwertiges Drucken, Software-Standardisierung und Archivierung großer Datenmengen. Das Department „Safety and Security“ koordinierte und koordiniert Projekte des 6. und des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU (DECOS, SECOQC, SANY, MOGENTES) und ist auch an einigen anderen Projekten beteiligt (z.B. COOPERS, Watch-Over, robots@home, AVITRACK, ORCHESTRA, ADOSE, ProSE). Das AIT verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Ambient Assisted Living, sowohl in der Forschung und in industriellen Projekten (Analyse, Design, Entwicklung und Validierung im SAFE-Projekt), in zuverlässigen Embedded-Systemen, RAMSS-Analyse (Zuverlässigkeit), Stereo Vision Systems, Bio-Inspired Computing (Silikon Retina Sensor Technologie), optische Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme, als auch in Netzwerken und der Verbreitung sowie in Standardisierungsfragen, insbesondere im Bereich der funktionalen Sicherheit.
Die deutsche Sensocube GmbH (http://www.sensocube.com) ist ein im Dezember 2007 gegründetes Start-up-Unternehmen auf dem Gebiet der Sensorik. Mit seinem eigenen System OptoFon (Nachweis von Pflegezeiten in stationären Pflegeeinrichtungen) hat Sensocube den Businessplan-Wettbewerb 2007 in Sachsen-Anhalt gewonnen. Die Schwerpunkte des Unternehmens sind die Entwicklung von Sensor-Systemen und deren Integration. Das Unternehmen kooperiert mit verschiedenen regionalen Forschungseinrichtungen wie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Fraunhofer Institut Magdeburg. Dieses regionale Netzwerk wird durch die Zusammenarbeit mit dem MDK (dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen) und einer Reihe von Pflegeeinrichtungen verstärkt. Während eines Treffens in Wien im März 2008 haben das AIT und Sensocube beschlossen, zusammen ein System, basierend auf einem neuromorphen Stereo-Sensor, zur Anwendung in Pflegeeinrichtungen zu entwickeln. Dieses Projekt unterstützt und ermöglicht die Realisierung dieser Idee und ihren Einsatz zur Unterstützung von älteren Menschen in ihrem täglichen Leben.

Die Technische und Wirtschaftswissenschaftliche Universität Budapest (BME) ist die größte Universität für Technik und Wirtschaft in Ungarn. Sie hat derzeit 8 Fakultäten, u.a. die Fakultät für Elektrotechnik und Informatik und die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (http://portal.bme.hu). Die BME hat sieben interdisziplinäre Wissenszentren, von denen das EMT (das Kompetenzzentrum für Biomedizintechnik - http://emt.bme.hu) in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich für Regelungs- und Informationstechnik (http://www.iit.bme.hu) und dem Fachbereich für Ergonomie und Psychologie (http://www.erg.bme.hu) beim CARE-Projekt vertreten ist. Das BME EMT ist seit März 2008 am Projekt “Silvergate-112: Assistive Medical and Social Monitoring and Alarm System – An Integrated Approach" (http://silvergate112.eu) beteiligt. Ziel dieses Projektes ist es, standardisierte Schnittstellen und Technologien zu entwickeln, um verschiedenste Geräte und Applikationen miteinander verbinden zu können. BME EMT bringt in das Projekt u.a. seine Erfahrungen aus dem Silvergate-112-Projekt und Rückmeldungen zur Akzeptanz unter den älteren Menschen und Pflegeeinrichtungen in Ungarn ein.
Das finnische Unternehmen Oy Exrei Ab (http://www.everon.net) wurde 1988 gegründet und beschäftigt sich mit den Bereichen Elektronik, Funk, Telekommunikation und Embedded Systems. Exrei hat im Laufe der Jahre mehrere patentierte Lösungen in den verschiedenen Bereichen entwickelt. Das System Everon basiert auf einem eigenen patentierten System zur Verwaltung und Weiterleitung von Alarmen. Das Management und die Firmeninhaber können auf eine lange und erfolgreiche nationale und internationale Unternehmensführung zurückblicken. Forschung und Vertrieb von Exrei haben ihren Sitz in Turku, Finnland. Das drahtlose Everon-System wurde vor allem für die Bewohner und das Personal in Pflegeheimen, der häuslichen Pflege und anderer Einrichtungen zur Alarmierung, Überwachung und Kommunikation entwickelt. Das System ist äußerst vielseitig, einfach einzusetzen und leicht zu bedienen. Eine Verkabelung und die Bereitstellung eines Servers sind nicht notwendig, so dass das System sehr wirtschaftlich ist. Alle Geräte nutzen eine Verbindung zu einem Remote-Server, der die Alarme initiiert. Das System kann über eine sichere Internetverbindung im Web-Browser verwaltet werden.
Die finnische Yrjö & Hanna Foundation (http://www.yrjojahanna.fi) wurde 1996 und die Yrjö & Hanna Ltd. Im Jahr 2006 gegründet. Die Stiftung ist eine gemeinnützige, private Organisation, die mit Unterstützung von anderen Organisationen im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens tätig ist. Es bestehen Kooperationen mit örtlichen Behörden, Bildungseinrichtungen, anderen Dienstleistern und Forschungszentren sowie Beteiligungen an einer Vielzahl von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Die Stiftung und die Yrjö & Hanna Ltd. arbeiten zusammen in der Betreuung und Pflege von Menschen, die Hilfe und Unterstützung in ihrem alltäglichen Leben brauchen. Die meisten Bewohner sind ältere Menschen, die Dienstleistungen werden aber ebenso jüngeren Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung angeboten. Für jeden neuen Bewohner werden in einem persönlichen Pflegeplan die notwendigen Leistungen und Behandlungen festgelegt. Dieser Plan wird regelmäßig auf die veränderten Bedürfnisse des Bewohners hin überprüft. Die Stiftung bietet in ganz Finnland, insgesamt in zehn Gemeinden, Betreutes Wohnen (235 Wohnungen), Einrichtungen mit spezieller Pflege (87 Zimmer / Wohnungen) und Kurzzeitpflege (10 Wohnungen / Zimmer) an. Auch eine Vielzahl von Tagesaktivitäten zur Erholung für die Bewohner der Einrichtungen und anderer Menschen gehören zum Angebot. Die Mitarbeiter arbeiten in multi-professionellen Teams, deren Arbeit auf einem Konzept der Rehabilitation und Entwicklung basiert. Zweck und Ziel der Stiftung und der Dienstleistungen sind die Förderung und die Erhaltung der mentalen, physischen und sozialen Fähigkeit der Bewohner so lang wie nur möglich. Zur Unterstützung ist jedes Apartment mit einem Rufsystem ausgestattet, mit dem rund um die Uhr Hilfe herbeigerufen werden kann. Auch andere, die Sicherheit erhöhende Möglichkeiten stehen zur Verfügung.
Die deutsche Senioren Wohnpark Weser GmbH (http://www.residenz-gruppe.de) ist als Teil der Residenz-Gruppe Bremen auf den Betrieb von Senioren Wohnparks in der Umgebung von Bremen, Deutschland, spezialisiert. Die Residenz-Gruppe Bremen zählt zu den 20 größten privaten Betreibern von Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Mit mehr als 750 Mitarbeitern und mehr als 20 Jahren Erfahrung arbeitet die Senioren Wohnpark Weser im Bereich der Seniorenpflege. Sie betreibt mehr als 21 Altenheime in Bremen und Niedersachsen. In einem dieser Häuser wird im Rahmen des Projekts ein Pilotsystem installiert werden.





